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Obwohl ich immer schreiben wollte, habe ich mit Begeisterung beim Radio gejobbt und bin nach der Journalistenschule erstmal beim Fernsehen gelandet. Beim ORB (heute RBB Brandenburg) hatte ich eine großartige Zeit als Reporter. Erst danach bin ich als Redakteur in die Welt von Zeitschriften und Zeitungen gewechselt. Aus jedem Medium und von jeder Station habe ich etwas mitgenommen, so dass "Multimedia" für mich nie Neuland im Sinne einer Bedrohung war – sondern immer eine weitere Möglichkeit.

Neugierig bleiben, Neues probieren und Lesern, Zuschauern oder Usern nicht nur saubere Fakten und Nachrichten zu liefern, sondern sie auch unterhalten und provozieren zu dürfen, das schätze ich am Journalismus. Meine langjährigen Schwerpunktthemen als Reporter und Kommentator klingen zugegebenermaßen nicht erheiternd: Religion, Außenpolitik, Naher Osten, Terrorismus, Rechts- und Linksextremismus. Dennoch habe ich längst nicht nur ernste Dinge geschrieben, sondern auch viel Unsinn gemacht. Zum Beispiel als Autor von so genannten Schluss-Stücken im TV-Politmagazin "Klartext" mit meinem viel zu früh gestorbenen lieben Kollegen Alexander Kobylinski. Bei ksta.de durfte ich mich mit zwei satirischen Online-Video-Formaten austoben, zuerst "E-Mail von Kaufmann", später "Kaufmanns Woche", die ich gemeinsam mit meiner Frau Sandra realisierte. Mit meinem Kollegen Thorsten Keller, Gladbach-Fan, duellierte ich mich wöchentlich in unserer Fußball-Kolumne "Bolzplatz".

Ebenfalls beim Kölner Stadt-Anzeiger hatte ich einen Blog namens Libero. Darin ging es um Freiheit, Familie und Fußball. Von diesen Projekten ist inzwischen nicht mehr alles im Netz zu finden. In einigen Fällen ist das schade und in anderen ein großes Glück ...

Immer noch im Netz gesucht und zu finden, auch mit Treffern in Verbindung mit meinem Namen, ist die "Achse des Guten". Ich war kurz nach seiner Gründung einer der ersten Autoren und Redaktionsmitglieder dieses Blogs. Leider hat sich das Projekt in eine Richtung entwickelt, die nicht meine war, nicht meine ist und nie meine sein wird. Die Auseinandersetzung darüber und meinen Abschied von der "Achse" im Jahr 2013 kann bis heute jeder nachlesen